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west+ – collaborative placemaking for tampere city center (finland)

The city needs to understand its’ current strengths and value its’ cultural history. We want to create a joint vision that emphasises the qualities of the western city centre and brings its’ development up-to-date with the rest of the city!  Mikko Siitonen, Tampere City, architect in charge of west+

Tampere, which is Finland’s fast growing second city, has invited VON ZADOW INTERNATIONAL and John Thompson & Partners to undertake a nine-month, interactive charrette process, working with stakeholders, city planning departments and the wider community to create a vision for the regeneration of the western half of the city centre, now called WEST+.

This commission follows on from the team’s work in 2014 facilitating a collaborative process to re-think the area around tampere railway station and tulli [link], a neglected urban quarter in the east of the city centre where major construction is now well underway. In common with many city centre quarters around Europe, the WEST+ area needs to respond to various forces and development pressures, including the changing face of retail and leisure, demand for affordable homes and workspace, sustainable transport initiatives and climate change, all set in the context of a post covid-19 world.

Andreas von Zadow, VZI partner said, “Communication and the intensification of cooperation between the many, very different local actors are key factors in creating sustainable and integrated win-win-win solutions. Our specific charrette concept offers a robust framework for this, which we have flexibly adapted to the specific conditions in times of corona times. It’s fantastic to see that with many online meetings we can involve even more people that we might never have reached in the ‚usual‘ on-site meetings!”

Charles Campion, JTP partner said, “While Tampere is a thriving and attractive city with an amazing setting, the WEST+ area faces a number of challenges that it must meet if it is not to be left behind. We look forward to create a shared vision for this fascinating and diverse area.”

The WEST+ vision process consists of three phases. First, various workshops with local companies, projects, real estate owners and project developers to understand key issues and development options. Then, representatives of specific interest groups, planning authorities and political parties get involved in the planning meetings. This preparatory work forms the basis for the final phase, a week-long public planning charter to jointly develop a consensus-based vision for an attractive, dynamic and sustainable city center.

The WEST+ area of Tampere is laid out on a robust grid plan and with a rich mix of uses, including housing, retail, commercial, leisure and community uses. Key assets in this western part of the city centre include department stores, a lively indoor market hall, restaurants, bars and performance venues. Perhaps the most notable attraction is Finlayson, an iconic 200 year old former cotton mill, now repurposed as a multi-facetted cultural centre.

The Särkänniemi leisure park, with its observation and restaurant tower, occupies an extensive site on the north-west corner of WEST+, overlooking a huge lake that defines the northern edge of the city centre. This lake flows into “the rapids” that runs through Tampere’s heart past the city’s central square, a popular waterside park and the Tako paper mill, before discharging into a second huge lake that forms the southern shore. Major construction work to provide a brand-new east-west tram system has been disrupting daily life along primary streets, but the transport improvements will allow the city to function more efficiently when completed in 2021, reducing car-dependency, prioritising walkability and encouraging active travel.

Client: City of Tampere in cooperation with companies Varma, EQ, Metsä Group, Finnpark, Sponda, D-Kulma, Lahtiset, VTS, POK, Särkanniemi and others. Urban Design Team: John Thompson & Partners (London), Eble Messerschmidt Partner (Tübingen), Andrew Cameron Associates (London). Rambol Studio Dreiseitl (Überlingen) & Process Design & Facilitation: VON ZADOW INTERNATIONAL.

west+ – konsensorientierte visionsentwicklung für tamperes stadtzentrum (finland)

Die Stadt muss ihre heutigen Stärken verstehen und ihre Kulturgeschichte wertschätzen. Wir wollen eine gemeinsame Vision schaffen, die die Qualitäten des westlichen Stadtzentrums hervorhebt und ihre Entwicklung mit dem Rest der Stadt auf den neuesten Stand bringt! Mikko Siitonen, Stadt Tampere, verantwortlicher Architekt für West+

Tampere, die schnell wachsende zweitgrößte Stadt Finnlands, hat VON ZADOW INTERNATIONAL und John Thompson & Partners beauftragt, einen neunmonatigen, interaktiven Charrette-Prozess in Zusammenarbeit mit Interessenvertretern, Stadtplanungsabteilungen und der breiteren Öffentlichkeit durchzuführen, um eine Vision für die Erneuerung der westlichen Hälfte des Stadtzentrums, WEST+ genannt, zu entwickeln.

Dieser Auftrag knüpft an Arbeiten diese Teams im Jahr 2014 an, bei denen mit Hilfe eines kooperativen Prozesses das vernachlässigte und komplizierte Gebiet TULLI um den Bahnhof von Tampere überplant wurde. Durch das Ergebnis sind damals entscheidende Fragen gelöst worden, und schon seit längerem drehen sich dort die Baukräne um große Bauvorhaben zu realisieren. Wie viele andere Innenstadtviertel in ganz Europa muss auch das WEST+-Gebiet in Tampere auf verschiedene Kräfte und heftigen Entwicklungsdruck reagieren. Dazu gehören das sich stark wandelnden Branchen des Einzelhandels und der Freizeit, aber auch eine steigende Nachfrage nach erschwinglichen Wohn- und Arbeitsräumen, nachhaltige Verkehrsinitiativen und der Klimawandel. Und dies nun alles im Kontext einer Welt nach dem Auftauchen des Covid-19 Virus.

Andreas von Zadow, Partner bei VZI sagt: „Kommunikation und die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den vielen, sehr unterschiedlichen lokalen Akteuren sind Schlüsselfaktoren für die Schaffung nachhaltiger und integrierter Win-Win-Win-Lösungen. Unser spezifisches Charrette-Konzept bietet dafür einen robusten Rahmen, den wir in Zeiten von Corona-Zeiten flexibel an die spezifischen Gegebenheiten angepasst haben. Es ist fantastisch zu sehen, dass wir mit vielen Online-Meetings sogar noch mehr Menschen einbeziehen können, die wir bei den ‚üblichen‘ Vor-Ort-Meetings vielleicht nie erreicht hätten!“

Charles Campion, Partner bei JTP sagt: „Während Tampere als Ganzes eine blühende und attraktive Stadt mit einer erstaunlichen Umgebung ist, steht das Gebiet WEST+ vor einer Reihe von Herausforderungen, die es bewältigen muss, wenn es nicht zurückbleiben soll. Wir freuen uns darauf, eine gemeinsame Vision für dieses faszinierende und vielfältige Gebiet zu entwickeln.“

Der WEST+-Visionsprozess besteht aus drei Phasen. Zuerst verschiedene Workshops mit lokale Unternehmen, Projekten, Immobilieneigentümern und Servicefirmen, um Schlüsselfragen und Entwicklungsoptionen zu verstehen. Anschließend werden Vertreter von spezifischen Interessengruppen, Planungsämtern und politischen Parteien mit Hilfe verschiedener Planungssitzungen einbezogen. Diese Vorarbeiten bilden die Grundlage für die letzte Phase, eine einwöchige, öffentliche Perspektivenwerkstatt zur gemeinsamen Erarbeitung einer konsensbasierten Vision für ein attraktives, dynamisches und nachhaltiges Stadtzentrum.

Das WEST+ Gebiet Tamperes basiert auf einem robusten Masterplan und mit einem reichen Nutzungsmix aus Wohnungsbau, Einzelhandel, Gewerbe, Kulturangeboten, Freizeit- und sozialen Nutzungen. Wichtige Landmarks sind Kaufhäuser, eine historische Markthalle, Restaurants, Bars, Theater und Konzerthallen. Die vielleicht bemerkenswerteste Anziehungskraft im Gebiet hat Finlayson, eine ikonische 200 Jahre alte ehemalige Baumwollfabrik, die nun seit langem zu einem facettenreichen Kulturzentrum umgestaltet wird.

Der Freizeitpark Särkänniemi mit seinem Aussichts- und Restaurantturm befindet sich auf einem ausgedehnten Gelände am nordwestlichen Ende von WEST+ mit Blick auf einen riesigen See, der den nördlichen Rand des Stadtzentrums definiert. Dieser See fließt über verschiedene stromerzeugende Staustufen mitten durch das Herz von Tampere vorbei am zentralen Platz der Stadt, an einem beliebten Park am Wasser und an der noch produzierenden Tako-Papierfabrik, bevor das Wasser in einen zweiten See mündet, der das Südufer von WEST+ bildet.
Größere Bauarbeiten zur Schaffung eines nagelneuen Straßenbahnsystems haben das tägliche Leben entlang der Hauptstraßen in den letzten Jahren gestört, aber die Verkehrsverbesserungen werden es der Stadt nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2021 ermöglichen, effizienter zu funktionieren, die Abhängigkeit vom Auto zu verringern und Vorrang für Fahrräder und Fußgänger zu fördern.

Auftraggeber: City of Tampere zusammen mit den Firmen Varma, EQ, Metsä Group, Finnpark, Sponda, D-Kulma, Lahtiset, VTS, POK, Särkanniemi und anderen. Urban Design Team: John Thompson & Partners (London), Eble Messerschmidt Partner (Tübingen), Andrew Cameron Associates (London). Rambol Studio Dreiseitl (Überlingen) & Processdesign & Moderation: VON ZADOW INTERNATIONAL.